Location-Portrait · Köln · Hauptbahnhof
Mitten im Kölner Hauptbahnhof, unter den Gleisen und mit Blick auf den Dom, liegt einer der schönsten Säle der Stadt. Hier ist unser Portrait des Wartesaal am Dom: seine Geschichte, der einfachste Weg hin und zurück und wie er aussieht, wenn wir Halloween feiern.
Aussteigen, ein paar Schritte, ankommen.
Es gibt in Köln Säle, für die man durch die halbe Stadt fährt. Und es gibt den Wartesaal am Dom: Du steigst aus dem Zug, gehst ein paar Schritte durch den Hauptbahnhof und bist da. Der Saal liegt im Bahnhofsgebäude selbst, direkt unter den Gleisen, auf der Seite zum Dom. Durch die große Glasfront schaust du auf die Kathedrale, über dir rollen die Züge ein.
Genau diese Mischung macht ihn besonders. Der Wartesaal ist kein Neubau, der so tut, als wäre er alt, sondern ein echtes Stück Bahnhof aus dem Jahr 1915, das heute für Partys, Konzerte und Feiern genutzt wird. Wer zum ersten Mal hereinkommt, schaut fast immer zuerst nach oben.
Gebaut wurde der Saal 1915 im Jugendstil, als Wartesaal der ersten Klasse. Wer damals mit der Bahn nach Köln kam und es sich leisten konnte, wartete hier auf seinen Anschluss. Den Zweiten Weltkrieg hat der Saal laut Wikipedia fast unversehrt überstanden, während um ihn herum große Teile der Stadt zerstört wurden.
Seine zweite Karriere begann 1983: Der Fernsehmoderator Alfred Biolek eröffnete ihn als „Alter Wartesaal“, und aus dem Wartesaal wurde ein Ort zum Feiern. Seit 1988 zeichnet der WDR hier die Kabarettsendung „Mitternachtsspitzen“ auf. 2014 übernahm ein neuer Betreiber, ließ den Saal für mehr als eine Million Euro umbauen und gab ihm den Namen, den er heute trägt: Wartesaal am Dom. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Heute gibt es zwei Säle, der größere hat laut Wikipedia rund 560 Quadratmeter. Wie viele Gäste hineinpassen, hängt stark vom Aufbau ab: An Tischen sind es deutlich weniger als bei einer Party mit Tanzfläche.
Seit 2025 ist der Wartesaal das Zuhause unserer Halloween-Nacht Spooky Flame. Beim ersten Mal hingen Riesenspinnen unter der Gewölbedecke, ein Himmel aus schwarzen und orangenen Ballons schwebte über der Tanzfläche, grüne Laser zogen durch den Saal, und an einer Tür hingen kleine Skelette. Von außen leuchtete die Fassade in Lila.

Am Samstag, 31. Oktober 2026, wird der Wartesaal wieder zur Halloween-Nacht, von 22 bis 4 Uhr, für alle ab 18. Die Musik: House zum Ankommen, danach Party-Hits zum Mitsingen. Kostüm ist gern gesehen, Hauptsache, du feierst mit. Termin, Tickets und alles Weitere stehen auf der Seite zu Spooky Flame, Ideen für den Look in Halloween-Kostüm-Ideen.
Die Adresse lautet Johannisstraße 11, 50668 Köln. Der Wartesaal liegt im Hauptbahnhof selbst, und damit ist er wahrscheinlich die am leichtesten erreichbare Location der Stadt:
Nicht verwechseln
Der Name „Wartesaal“ taucht in Köln mehr als einmal auf. Unsere Events finden im Wartesaal am Dom im Hauptbahnhof statt, Johannisstraße 11. Wenn du die Adresse ins Navi tippst, landest du richtig.
Der beste Heimweg ist der, den du schon vor dem Losgehen geklärt hast. Am Wartesaal ist das besonders einfach, weil alles direkt vor der Tür liegt:
Wer von weiter weg kommt, bleibt am entspanntesten eine Nacht in der Stadt. Welche Viertel nah am Bahnhof liegen, steht in Übernachten in Köln.
Im Kölner Hauptbahnhof, Johannisstraße 11, 50668 Köln. Der Saal liegt im Bahnhofsgebäude direkt unter den Gleisen, auf der Seite zum Dom.
Am einfachsten mit dem Zug bis Köln Hbf oder mit den Stadtbahnlinien 5, 16 und 18 bis Dom/Hbf. Von dort sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Eigene Parkplätze gibt es nicht, die Parkhäuser rund um Dom und Bahnhof sind am Wochenende oft voll.
Er wurde 1915 im Jugendstil als Wartesaal der ersten Klasse gebaut und überstand den Zweiten Weltkrieg fast unversehrt. 1983 eröffnete Alfred Biolek ihn als Alter Wartesaal, seit 1988 zeichnet der WDR hier die Mitternachtsspitzen auf. Seit dem Umbau 2014 heißt er Wartesaal am Dom.
Partys, Konzerte, Firmenfeiern, Hochzeiten und Fernsehaufzeichnungen wie die Mitternachtsspitzen des WDR. Wir feiern hier am 31. Oktober 2026 unsere Halloween-Nacht Spooky Flame, von 22 bis 4 Uhr, ab 18.
Es gibt zwei Säle, der größere hat laut Wikipedia rund 560 Quadratmeter. Wie viele Gäste hineinpassen, hängt vom Aufbau ab, an Tischen sind es deutlich weniger als bei einer Party mit Tanzfläche.
In den Nächten auf Samstag und Sonntag fahren die KVB-Stadtbahnen durchgehend, meist alle 30 Minuten, ab Dom/Hbf. Taxistände gibt es am Bahnhofsvorplatz, an der Johannisstraße und am Breslauer Platz. Regionalzüge fahren nachts seltener, deshalb lohnt ein Blick in den DB Navigator schon vor dem Losgehen.
Nein. Bei Golden Flame gibt es keine Abendkasse, Tickets gibt es nur online. Bisher war jedes unserer Events vorher ausverkauft.
Der Saal ist beeindruckend, voll ist er noch schöner. Am 31. Oktober feiern wir hier Halloween, und wir freuen uns auf dich.
Passt gut zu diesem Guide.


