Daydrinking · Berlin · Spree & Kanal
Berlin kann Daydrinking wie kaum eine andere Stadt: Spree, Kanäle, riesige Parks und ein Späti an fast jeder Ecke. Hier steht, wo der Tag in Berlin am schönsten ist, von Mitte bis Neukölln. Und warum es sich lohnt, einmal den Rhein auszuprobieren.
Erst die Spree. Dann vielleicht der Rhein.
In Mitte zieht es an sonnigen Tagen fast alle an die Spree. Der Monbijoupark liegt direkt am Ufer gegenüber der Museumsinsel: vier Hektar Wiese und Bäume mitten in einem der beliebtesten Ausgehviertel der Stadt. Gleich nebenan, auf der anderen Seite der S-Bahn-Bögen, liegt der James-Simon-Park, ebenfalls an der Spree.
Im Sommer gibt es am Spreeufer auch Strandbars mit Liegestühlen und Sand. Welche gerade geöffnet haben, wechselt von Saison zu Saison, ein Spaziergang am Ufer zeigt es dir schneller als jede Liste.
Der Landwehrkanal zieht sich gut zehn Kilometer durch Kreuzberg, Neukölln, Tiergarten und Charlottenburg. Am schönsten zum Sitzen ist er zwischen Kreuzberg und Neukölln, am Paul-Lincke-Ufer und am Maybachufer: Beine über der Kante, ein kaltes Getränk, und die Boote ziehen vorbei.
Auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ist seit 2010 ein Park, über 350 Hektar groß. Auf den alten Start- und Landebahnen wird geskatet, gepicknickt und Rad gefahren, und zum Sonnenuntergang sitzen hier Gruppen auf Decken, so weit man schauen kann.
Typisch Berlin ist der Späti, der Spätkauf an der Ecke, in dem man sich ein kaltes Getränk holt und damit draußen weiterzieht. Die Pfandflaschen gehen am Ende zurück, und den Müll nimmt mit, wer ihn mitgebracht hat.
An heißen Tagen fahren viele raus an die Seen, an den Wannsee im Südwesten oder den Müggelsee im Südosten. Und Biergärten gibt es in fast jedem Kiez.
Berlin hat eine große Szene für Partys am Tag, von Open Airs bis zu Day Partys auf Terrassen. Termine wechseln schnell, deshalb lohnt der Blick direkt zu den Veranstaltern.
Wir selbst feiern nicht in Berlin, sondern in Köln. Warum sich der Weg trotzdem lohnen kann, steht im nächsten Abschnitt.
Golden Flame Open Air · Köln
Die Spree kennst du, wie wäre es mit dem Rhein? Im Sommer feiert Golden Flame an den Rheinterrassen in Köln Open Air: direkt am Wasser, der Dom gegenüber, von nachmittags bis in die Nacht. Mit dem ICE bist du von Berlin in rund vier Stunden da.
Zum Ankommen läuft House, danach wird es immer mehr Party: Hits und Songs zum Mitsingen, dazu Live-Momente wie Saxophon und Gesang. Viele kommen mit ihrer Crew, wer allein kommt, ist genauso richtig. Einlass ist ab 18, bezahlt wird bargeldlos, und alkoholfrei geht immer.
Nächstes Event – Spooky Flame: Sa 31. Oktober, 22–4 Uhr, Wartesaal am Dom, Köln, ab 18. Tickets →
Den ausführlichen Plan gibt es in Ein Wochenende in Köln, den Weg in Anreise nach Köln und das passende Viertel in Übernachten in Köln.

Vor allem an der Spree: im Monbijoupark gegenüber der Museumsinsel und im James-Simon-Park gleich nebenan. Im Sommer kommen Strandbars am Spreeufer dazu, welche geöffnet haben, wechselt von Saison zu Saison.
An der Spree in Mitte, am Landwehrkanal zwischen Kreuzberg und Neukölln, zum Beispiel am Paul-Lincke-Ufer und am Maybachufer, und an heißen Tagen an den Seen wie Wannsee oder Müggelsee.
Ein Spätkauf: ein kleiner Laden an der Ecke mit langen Öffnungszeiten, in dem man Getränke und Snacks bekommt. In Berlin gehört er zum Stadtbild wie die Spree.
Nein, Golden Flame feiert in Köln, im Sommer Open Air an den Rheinterrassen. Mit dem ICE bist du von Berlin in rund vier Stunden da, ideal für ein Wochenende.
Mit dem schnellsten ICE rund vier Stunden, je nach Verbindung auch länger. Die aktuelle Fahrzeit zeigt dir der DB Navigator.
Schau, was bei Golden Flame als Nächstes ansteht, oder lass dir Bescheid geben, sobald die nächsten Open-Air-Termine in Köln feststehen.
Passt gut zu diesem Guide.


