Winter · Rezepte · Köln
Wenn es draußen früh dunkel wird, schmeckt der Winter nach Zimt und Orange. Hier steht, was Glühwein ausmacht, wie du roten und weißen Glühwein zuhause selbst machst, warum er nie kochen darf und wo du ihn in Köln am schönsten trinkst. Mit einem Punsch ohne Alkohol für alle, die fahren oder einfach keine Lust darauf haben.
Warm in der Hand, Licht im Gesicht.
Glühwein ist erhitzter, gewürzter und gesüßter Wein. Für gekauften Glühwein gibt es klare Regeln: Er wird aus Rot- oder Weißwein gemacht, hauptsächlich mit Zimt und Gewürznelken gewürzt, hat mindestens 7 und weniger als 14,5 Prozent Alkohol, und Wasser darf nicht hinein.
Kommt Rum, Amaretto oder ein anderer Schnaps dazu, ist es streng genommen kein Glühwein mehr, sondern Punsch. Und der Kinderglühwein auf Weihnachtsmärkten ist gar kein Wein, sondern heißer, gewürzter Fruchtsaft.
Kurz erzählt
Das älteste überlieferte Glühweinrezept aus Mitteldeutschland stammt von 1834, mit Zimt, Ingwer, Anis, Kardamom, Muskat und sogar Safran. Fertig in Flaschen gibt es Glühwein in Deutschland seit dem Winter 1956, damals aus einer kleinen Kellerei in Augsburg.
Der Klassiker
In Deutschland der Standard: kräftig und würzig, mit Zimt, Nelke und Orange. Am besten passt ein trockener, fruchtiger Rotwein, der nicht zu herb ist.
Die frische Variante
Heller und fruchtiger, schön mit Zitrone, Apfel, Vanille oder Ingwer. In Norditalien wird Glühwein oft mit Weißwein gemacht, in Österreich und Franken findest du beides. Auch auf Kölner Märkten steht er oft neben dem roten, im Stadtgarten gab es 2025 zum Beispiel beide als Winzer-Glühwein.
Für zuhause
Seltener, aber eine schöne Idee für einen Abend mit Freundinnen: Rosé mit Beeren, Orange und wenig Gewürz. Leichter als rot, verspielter als weiß.
Welcher besser ist? Reine Geschmackssache. Wer es würzig mag, bleibt bei Rot. Wer es frischer will, probiert Weiß.
Glühwein wird erwärmt, nicht gekocht. Ab etwa 78 Grad beginnt der Alkohol zu verdampfen, und der Geschmack der Gewürze kippt ins Bittere. Deshalb gilt: bei kleiner Hitze langsam erwärmen und unter 80 Grad bleiben.
Ein Thermometer brauchst du dafür nicht. Wenn der Topf dampft, aber nichts blubbert, ist alles richtig. Sobald am Rand kleine Bläschen aufsteigen: Hitze runter.
Tipp: Steck die Nelken in eine Orangenscheibe. Dann fischst du sie später mit einem Griff wieder heraus.
Mit Apfelsaft wird er runder und milder. Streng genommen ist er dann eher ein Punsch als ein Glühwein, zuhause darf das ruhig so sein. Statt Apfelsaft geht auch Orangensaft, dann wird er fruchtiger.
Alles erwärmen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Auf jeden Glühwein-Abend gehört ein Topf davon: für alle, die fahren, für alle, die heute nichts trinken möchten, und für alle, die ihn einfach mögen.
Der schönste Glühwein ist oft der in der eigenen Küche, mit deinen Leuten um den Herd. So wird ein Abend daraus:
Mehr Ideen für den Freundinnen-Abend stehen im Mädelsabend-Guide, für größere Runden in Weihnachtsfeier in Köln.
Natürlich auf den Weihnachtsmärkten, und jeder hat seine eigene Stimmung. Alle Termine und Öffnungszeiten für 2026 stehen in Weihnachtsmärkte in Köln.

Mindestens 7 Prozent, oft deutlich mehr. Der Weihnachtsmarkt im Stadtgarten gab 2025 für seinen Winzer-Glühwein 13 Prozent beim roten und 12 Prozent beim weißen an, also ungefähr so viel wie ein Glas Wein. Weil Glühwein warm und süß ist, schmeckt man das kaum.
Deshalb: langsam genießen, zwischendurch Wasser trinken, etwas essen. Und wer fährt, nimmt den Punsch. Wie ihr nach einem langen Abend entspannt heimkommt, steht in Sicher ausgehen in Köln.
Golden Flame · Diesen Winter
Diesen Winter kommt bei uns etwas Neues. Mehr verraten wir noch nicht.
Eine Flasche trockenen, fruchtigen Weißwein mit Zitronen- oder Orangenscheiben, einer Zimtstange, zwei Nelken, einem Sternanis und etwas Ingwer langsam erwärmen, mit Honig süßen und etwa 20 Minuten ziehen lassen. Wichtig: nicht kochen. Mit etwas Apfelsaft wird er milder.
Unter 80 Grad. Ab etwa 78 Grad beginnt der Alkohol zu verdampfen, und die Gewürze schmecken bitter. Wenn der Topf dampft, aber nicht blubbert, hat er die richtige Temperatur.
Das ist Geschmackssache. Roter Glühwein ist kräftiger und würziger, weißer frischer und fruchtiger. In Deutschland ist rot der Klassiker, in Norditalien wird oft weißer getrunken, in Österreich und Franken beides.
Glühwein, in den ein Schnaps kommt, meist Rum oder Amaretto. Streng genommen ist das dann kein Glühwein mehr, sondern ein Punsch.
Gekaufter Glühwein hat mindestens 7 und weniger als 14,5 Prozent Alkohol. Viele liegen ungefähr bei einem Glas Wein: Der Weihnachtsmarkt im Stadtgarten gab 2025 für seinen Winzer-Glühwein 13 Prozent (rot) und 12 Prozent (weiß) an.
Heißer, gewürzter Fruchtsaft ohne Alkohol, zum Beispiel aus Apfelsaft und rotem Traubensaft oder Früchtetee mit Orange, Zimt, Nelken und Sternanis. Das Rezept steht weiter oben auf dieser Seite.
Ja, am besten im Topf bei kleiner Hitze, ohne dass er kocht. Mit einer frischen Orangenscheibe und einer Zimtstange schmeckt er gleich frischer.
Rezept steht, die Märkte auch. Was bei Golden Flame als Nächstes ansteht, findest du auf der Tickets-Seite.
Passt gut zu diesem Guide.


